Besichtigungstermine

Entweder hat sich unser erst kürzlich aufgehängtes, virtuelles Schild ‘Zimmer zu vermieten’ oder der kürzliche Besichtigungstermin der Dohlen bei unseren fliegenden Esslinger Mitbürgern herumgesprochen.

Heute jedenfalls haben mir Trude Fuchs-Möbus und Gabi Kehl mehrere Fotos zugemailt, die uns schon bekannte Besucher zeigen:

27.3.14.82.3.Auf den oberen zwei Bildern ist ein Turmfalke zu sehen, und auf dem unteren ist kurz darauf plötzlich wieder ein Wanderfalke da. Der Größe nach würde ich auf ein Weibchen tippen – vermutlich dasselbe, das vor einigen Wochen mehrmals schon zu sehen war. Offensichtlich hält es sich immer noch um den Marktplatz auf.

Sehr gut sind durch gleiche Kameraperspektive und Beleuchtung durch die Morgensonne sowohl die unterschiedlichen Gefiederfarben  als auch der Größenunterschied zwischen Turmfalke und Wanderfalke zu sehen.

Und wie es weitergeht – lassen wir uns überraschen!

Auf jeden Fall wieder sehr schöne Bilder, vielen Dank!
Werner Barth

 

Auf Zimmersuche?

Am 24. März haben sich neue Wohnungsinteressenten auf dem Turm der Stadtkirche eingefunden.

Trude Fuchs-Möbus schreibt mir: "Heute um ca. 9.30 habe ich mal wieder
nach der vakanten Wohnung in der Stadtkirche gesehen - im Anhang, was ich dabei gleich als erstes zu sehen bekam....!
"
Und sendet folgende WEBCAM-Fotos mit
1.3.4.Nun also scheint sich ein Dohlenpaar für die leerstehende Wohnung zu interessieren...

Vielen Dank fürs zusenden der schönen Fotos!
Werner Barth

Zimmer frei!

Solch ein Schild möchte man zur Zeit gerne an der Einflugluke befestigen.

Nach einigen kurzen Lichtblicken, zuerst mit dem Besuch eines Wanderfalken und danach der eines Turmfalkens sieht es dieses Jahr nicht mehr nach einer Brut aus. Wir werden weiter Geduld haben müssen, vielleicht ergibt sich ja doch noch etwas.

Werner Barth

Sind jetzt die Turmfalken dran?

Am 10. Februar hatten wir auf der WEBCAM kurzzeitig einen Wanderfalken beobachtet – vermutlich ein Weibchen. Doch schon wenige Tage danach war unser Kasten hoch oben über dem Marktplatz wieder verwaist. Wieso wissen wir leider nicht.

Seit heute kommt aber wieder Bewegung in den Kasten: heute morgen war ein Turmfalke zu beobachten.

2w3f8Und auch im Kasten ist nun eine große, tiefe Kuhle zu sehen:

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Hier der Turmfalke bei der Arbeit:

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Damit scheinen auch dieses Jahr wieder Turmfalken in der Stadtkirche zum Zuge zu kommen. Für eine Wanderfalkenbrut ist es jetzt, Anfang März, eigentlich zu spät. Dazu hätte in den letzten drei Wochen mehr Aktivität der Wanderfalken zu beobachten sein müssen.

Aber auch so: es bleibt spannend, Natur lässt sich nicht planen.
Und: Daumen drücken, dass die heute gegrabene Kuhle zum Eier legen genutzt wird. An dieser Stelle haben wir – im Gegensatz zum letzten Jahr – bessere Lichtverhältnisse für unsere Kameras.

Werner Barth

Wanderfalke gesichtet

Heute Nachmittag war das Anflugbrett über mehrere Stunden von einem Wanderfalken besetzt, sehr wahrscheinlich ein Weibchen. Damit würden die Wanderfalken die gleiche – einfache und effiziente – Taktik anwenden wie letztes Jahr die Turmfalken: einfach das Anflugbrett in Beschlag nehmen. Dann haben es andere Bewerber um die freie Wohnung im Kirchturm schon überaus schwer, dort überhaupt zu landen.

Werner Barth

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Willkommen zur Brutsaison 2014

Auch dieses Jahr werden wir wieder per WEBCAM und Videoübertragung einen Blick in den Kasten hoch oben in der Kirchturmspitze der Esslinger Stadtkirche werfen. Die Technik ist aufgebaut und seit einigen Tagen läuft die Übertragung.

Welche Darsteller dieses Jahr vor den Kameras mitwirken werden, steht jedoch noch nicht fest: Sicher ist jedenfalls, dass unsere Esslinger Nilgänse bereits vorbeigeschaut hatten. Darauf deuten die zwei sehr tiefen Kuhlen hinten links und rechts im Kasten hin, die ich beim Installieren der Übertragungstechnik aufnehmen konnte:Kuhlen im Kasten

Doch auch Wanderfalken wurden jetzt schon mehrmals gesichtet, und deren Hinterlassenschaften (Federn…) sind im Kasten und am Einflugloch deutlich sichtbar: Einflugloch

Und last but not least kommen auch dieses Jahr die Turmfalken wieder in Frage. Da diese jedoch erst deutlich später mit der Brut beginnen als z.B. die Wanderfalken werden wir erst später sehen, ob sie überhaupt noch eine Chance haben und einen nicht belegten Kasten vorfinden.

Wir werden also auch dieses Jahr wieder eine spannenden Brutsaison miterleben können. Ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten hier wieder berichten und Fotos einstellen (neben diesem ehrenamtlichen Engagement gibt’s auch noch einen Beruf…) Ich bitte deshalb schon jetzt mal um Nachsicht, wenn das eine oder andere Problem nicht gleich behoben werden kann.

Gerne können Sie mir wieder Ihre Beobachtungen und WEBCAM-Fotos zumailen. Ich stelle diese hier ein und so können wir alle am Leben hoch oberhalb des Esslinger Marktplatzes teilhaben: werner.barth ‘at’ bund.net

 

Werner Barth
BUND Bezirksgruppe Esslingen

 

…aber immer noch da

Nun ist auch der letzte unserer Jungfalken schon seit einigen Tagen ausgeflogen.
Deshalb wollte ich eigentlich schon über das vergangene Wochenende die Gerätschaften hoch oben auf dem Nordturm der Stadtkirche abbauen. Doch was musste ich dort feststellen? Einer der Jungfalken hatte es im Kasten gemütlich gemacht und lag direkt neben der Einflugluke. Zwei weitere waren hinter der Balustrade des Südturms zu sehen und ein weiterer war hoch oben etwas unterhalb der Spitze des Nordturms unterwegs. Wo der fünfte geblieben war, ließ sich leider nicht feststellen.

Im Gegensatz zu den jungen Wanderfalken bleiben die Turmfalken häufig noch eine ganze Weile in direkter Nähe des Brutplatzes. Und offensichtlich tun sie sich auch mit dem ersten Flug leichter als junge Wanderfalken: während es bei diesen meistens nur segelnd bergab geht (und sie dann häufig auf den Dächern der Sektkellerei Kessler landen) sind die Turmfalken offensichtlich schon in der Lage, Landeplätze in ähnlicher Höhe zu erreichen.

Dort werden sie dann weiter von den Altvögeln gefüttert, bis sie selbstständiger sind und auch selbst Beute machen lernen. Und so waren letzten Freitagabend während der Aufführung des Simplicissimus auf der WLB-Freilichtbühne die Schreie der ganzen Falkenfamilie anlässlich der Abendfütterung lautstark zu hören.

Damit geht unsere diesjährige, überaus spannende Falken-Brutsaison langsam zu Ende. Wer hätte nach dem Ausbleiben der Wanderfalken schon daran gedacht, dass sich sogar zwei so unterschiedliche Nachmieter wie Nilgänse und Turmfalken für die freigewordene Wohnung interessieren würden? Doch trotz der längeren Ausfallzeiten (da bitte ich um Nachsicht, manchmal muss halt das Hobby hinter dem Beruf zurückstehen)  konnten wir wieder das heranwachsen einer fünfköpfigen Jungfalkenschar miterleben.

Die Übertragung lasse ich noch etwas laufen, vielleicht können wir hin- und wieder noch einen kurzen Blick auf unsere Falkenfamilie werfen.

Ich bedanke mich wieder für Ihr Interesse und ganz besonders bei allen, die uns wieder an Schnappschüssen der WEBCAM teilhaben ließen!

Viele Grüße, bis zur nächsten Brutsaison
Werner Barth
BUND Bezirksgruppe Esslingen

 

Ausgeflogen…

In den letzten Tagen hatten sich unsere Jungfalken immer seltener auf den Bildern der WEBCAM gezeigt und ich bin schon etliche Male gefragt worden, ob sie denn schon ausgeflogen seien. Dem war anfangs nicht so, denn durch die im Vergleich zu den Wanderfalken deutlich kleineren Turmfalken musste ich die Kamera sehr auf den Brutplatz heranzoomen, um überhaupt noch ein passables Bild zu bekommen.

Dadurch blieb jedoch ein größerer Teil des Kastens ausserhalb unseres Blickfeldes – und dort waren sie letztens recht häufig. Nur zwischendurch konnte man immer mal wieder etwas von ihnen sehen, sei es bei der Fütterung oder in der Nacht, wenn sie sich in der Ecke zusammendrängten.

Doch seit gestern Abend , 17. Juli ist der Brutkasten nun offensichtlich leer und unsere Jungfalken sind wirklich ausgeflogen. Gabi Kehl hat wohl die letzten Schnappschüsse dieses Jahr gemacht und mir zugemailt:

 

Vielen Dank dafür

Werner Barth

Ausgeflogen?

Das Federkleid unserer Jungfalken hat sich mittlerweile sehr gewandelt.

Waren am 3.7. noch viele weiße Federn des Dunenkleides zu sehen und Jung- und Altvögel gut zu unterscheiden…

hat sich das eine Woche später schon sehr verändert. Unsere Jungvögel sind nun schon fast flugbereit und trainieren dies auch schon fleissig.

 

Vielen Dank an Gabi Kehl für die Fotos mit diesen schönen Szenen.

Und mittlerweile scheinen nur noch zwei Jungfalken im Kasten geblieben zu sein:

Die anderen scheinen schon ausgeflogen zu sein.

Werner Barth

Auf Wanderschaft

So, endlich läuft unsere WEBCAM-Übertragung wieder stabil und wir können hier unsere jungen Turmfalken beim Großwerden wieder begleiten. Und auch die Live-Übertragung auf den Monitor bei der EZ am Marktplatz läuft zumindest provisorisch wieder mit einem kleineren Bild. Doch auch das wird hoffentlich in den nächsten Tagen wieder in der gewohnten Größe verfügbar sein – ich arbeite daran.

Unsere jungen Falken sind in der Zwischenzeit kräftig gewachsen. Nachfolgend einige Fotos vom 26. Juni 2013. Und vor der Kamera sitzen sie nun auch nicht mehr immer, sondern sind im ganzen Kasten unterwegs.

Turmfalken ernähren sich überwiegend von Mäusen – die Jungen müssen sie nur  noch verputzen. Manchmal gar nicht so einfach, siehe zweites Foto.

 

 

 

Mama Turmfalke beim verteilen der Beute.

Und zusammengekuschelt kann man sich anschließend viel besser entspannen…

Und auch das Federkleid ist schon im Wandel begfriffen. Waren 3 Tage zuvor nur erste braune und schwarze Ansätze zu sehen, wird das weiße Dunenkleid nun deutlich sichtbar vom Jungvogelgefieder abgelöst. Hier ein Foto von Gabi Kehl vom 28.6.:

 

Werner Barth